Attendorn eG

Unsere Bürgerenergiegenossenschaft vereint engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinsam für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung einsetzen. Durch regionale Projekte fördern wir erneuerbare Energien, stärken unsere lokale Gemeinschaft und leisten einen aktiven Beitrag zur Energiewende – sozial, wirtschaftlich und ökologisch verantwortungsvoll.

Beteiligung

Die Bürgerenergiegenossenschaft Attendorn eG hält 70 % der Anteile am Bürgerwindpark Attendorn. Geplant ist die Errichtung von neun Windenergieanlagen des Herstellers Enercon (sieben vom Typ E-175 und zwei vom Typ E-160) mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Mio. €. Die Genossenschaft wird davon etwa 14 Mio. € an Eigenkapital durch die Einwerbung von Mitgliederkapital aufbringen.

Die erwartete durchschnittliche Rendite über die geplante Laufzeit von 23 Jahren beträgt über 4,25 % pro Jahr (Stand QII/ 2026). Dies ist ein errechneter Durchschnittswert – die tatsächlichen jährlichen Ausschüttungen können variieren. Zu Beginn sind sie in der Regel niedriger und steigen mit der Zeit an. Eine erste geringe Ausschüttung ist frühestens im Jahr nach der Inbetriebnahme möglich, wenn bereits über einen längeren Zeitraum Einnahmen aus dem Stromverkauf erzielt wurden.

Ein Geschäftsanteil beträgt 500,00 € (Mindestzeichnung). Mitglieder können einen oder mehrere Anteile erwerben, über die Zulassung entscheidet der Vorstand. Der Nennwert der Geschäftsanteile ist bei Erwerb der Mitgliedschaft einzuzahlen.

 

Vorteile und Chancen

 

Mitbestimmung & Gemeinschaft
Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Generalversammlung – unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Genossenschaft.

Transparenz
Die Generalversammlung ist das höchste Entscheidungsorgan. Hier werden der Jahresabschluss geprüft, der Betrieb des Windparks erläutert und der Geschäftsverlauf nachvollziehbar gemacht.

Verantwortung für die Region
Durch die Mitgliedschaft wird die Wertschöpfung aus der Windenergie in der Region gehalten, die Energiewende aktiv unterstützt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Attraktive Renditechancen
Die Rendite der Geschäftsanteile hängt maßgeblich von den Winderträgen ab. Ein unabhängiges Gutachten, basierend auf mehrmonatigen Windmessungen, sowie eine weitere Ertragsabschätzung bilden die Grundlage der Prognosen. Faktoren wie Baukosten, Fremdkapitalzinsen oder Vergütungen wurden konservativ kalkuliert. Es bestehen durchaus weitere reelle Renditechancen durch höhere Stromerlöse auf Grund hoher Marktwerte, Hinzunahme eines weiteren Anschlussnehmers an das geplante Umspannwerk oder der Weiterbetrieb des Projektes nach der EEG-Laufzeit.
Risiken sollen durch verschiedene Maßnahmen minimiert werden:

  • Ein Vollwartungsvertrag mit Verfügbarkeitsgarantie für alle Anlagen
  • Versicherungen wie All-Gefahren- und Haftpflichtversicherung

Die Mitgliedschaft stellt eine unternehmerische Beteiligung dar. Wir sind überzeugt, dass die Chancen die Risiken überwiegen – dennoch kann es zu negativen Entwicklungen bis hin zum Totalverlust des Kapitals kommen. Die Haftung ist auf das Geschäftsguthaben begrenzt; eine Nachschusspflicht besteht nicht. Die Kündigungsfrist beträgt gemäß Satzung fünf Jahre.

Risiken

 

Abweichung von Prognosen
Der tatsächliche Windertrag kann niedriger ausfallen als berechnet.

Kürzere Nutzungsdauer
Die Lebensdauer der Anlagen oder einzelner Komponenten kann geringer sein als erwartet.

Versteckte Mängel
Nicht erkennbare technische Defekte können zu ungeplanten Stillständen führen.

Steigende Betriebskosten
Reparaturen, Wartung oder Versicherungen könnten teurer ausfallen als kalkuliert.

Unversicherte Schäden
Bestimmte Schäden an den Anlagen könnten nicht versicherbar sein.

Insolvenzrisiko
Vertragspartner können während des Betriebs ausfallen, was zu zusätzlichen Kosten führt.

Finanzierungsrisiko
Ein Großteil des Projekts wird durch Fremdkapital finanziert. Die Einspeiseerlöse müssen zur Tilgung an die Bank abgetreten werden, die Anlagen dienen als Sicherheit.

Verzögerungen
Unerwartete Probleme beim Bau oder der Netzanbindung könnten die Inbetriebnahme verzögern und zu finanziellen Nachteilen führen.

Ansprechpartner

Vorstand

Vorstand

Michael Stinn und Norbert Schulte-Schnitker

 

Aufsichtsrat

Aufsichtsrat

Christoph Hesse, Klaus Hesener, Roland Schwarzkopf, Markus Steinberg, Reinhard Feldmann, Philipp Kalthoff